Innovationspark

Der schon lange erwartete Entscheid des Bundesrates ist gefallen und die Zukunft auf dem Militärflugplatz Dübendorf kann geplant werden.
Die Wohn- und Lebensqualität im dicht besiedelten Glattal muss erhalten bleiben und zusätzliche Fluglärmbelastungen sollen verhindert werden. Seit Jahren setze ich mich gegen jegliche Art der Privatfliegerei auf dem Militärflugplatz ein.
Der Flughafen Kloten sieht in der Auslagerung der Business- und General Avation die Lösung seiner Probleme. Damit würde der Militärflugplatz zum Zivilflugplatz. Die täglichen Betriebszeiten würden massiv erhöht und auf 7 Tage in der Woche erweitert. Das gäbe natürlich in den flugplatznahen Wohngebieten empfindlichen zusätzlichen Fluglärm, und das mitten in einem Gebiet, wo von Jahr zu Jahr verdichteter gebaut und gewohnt wird. Raumplanerisch wäre das ein riesiger Fehler.
Übrigens muss man auch wissen, dass auf einem neuen Zivilflugplatz Dübendorf nicht nur um kleine Sportflieger, sondern auch um Flieger bis zu 50 Tonnen landen und starten würden und dass ein wirtschaftlicher Betrieb erst ab ca. 60‘000 Flugbewegungen erreicht wird.
Gemäss Aussage des Chefs der Armee kostet der Betrieb des Flugplatzes rund 24 Millionen Franken.
Es ist deshalb absehbar, dass aufgrund des wirtschaftlichen Drucks die heute vorgesehen 28‘000 Flugbewegungen später erhöht werden.

Lediglich ein Drittel des 250 Hektaren grossen Flugplatzgeländes soll einer anderen Nutzung zugeführt werden.
Es kann keine Rede sein von «zubetonieren» des ganzen Areals.
Durch die Nutzung des Flugplatzgeländes mit der Ansiedlung von Firmen im Bereich Forschung, Entwicklung und erneuerbaren Energien wird Dübendorf eine positive zukunftsgerichtete Ausstrahlung in die ganze Region senden.
Auf einer Fläche von rund 70 Hektaren soll die Idee eines Innovationsparks realisiert werden können.
Ein attraktiver Ort, an dem Unternehmen in der Nähe von Partnern aus Wissenschaft und Forschung neue Produkte entwickeln könnten. Die Schweiz als führender Wissenschafts- und Forschungsstandort ist auf neue Flächen für die wissenschaftsnahe Produktion angewiesen.

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